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STATUS UPDATE KW 16

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19. April 2026

Tag 1.904 – über 93.000 Tote (Reuters) und 22.170 Inhaftierte (AAPP)

—

Myanmars neuer “Präsident” Min Aung Hlaing hat eine Amnestie für 4.335 Gefangene genehmigt.

Dies ist bereits die dritte derartige Maßnahme in den letzten sechs Monaten. Unter den 4.335 Gefangenen, die freigelassen werden sollen, befanden sich 179 Ausländer, die abgeschoben werden sollen.

Zu den begnadigten Inhaftierten gehört auch der der in 2020 gewählte Präsident Win Myint, sowie Tausende von Aktivisten, Demonstranten und Anti-Junta Widerstandskämpfer. (Reuters)


Anlässlich der Amnestie zum Neujahrsfest hat die Junta die Haftstrafe der inhaftierten ehemaligen Staatsrätin Aung San Suu Kyi verkürzt, wie ihr Anwalt mitteilte.

Die 80-jährige Suu Kyi verbüßt eine 27-jährige Haftstrafe wegen einer Reihe von Anklagepunkten, die laut ihren Verbündeten politisch motiviert waren, um sie in Schach zu halten – von Aufwiegelung und Korruption bis hin zu Wahlbetrug und Verstoß gegen das Staatsgeheimnisgesetz.

Die Haftstrafe wurde um ein Sechstel verkürzt, doch bleibt unklar, ob die in 2020 gewählten Staatsrätin für den Rest ihrer Haftstrafe unter Hausarrest gestellt wird, so der Anwalt.

Suu Kyi, die die gegen sie erhobenen Vorwürfe als „absurd“ abgetan hatte, ist seit dem Ende ihrer langwierigen Prozesse nicht mehr öffentlich gesehen worden – ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. (Reuters)


Die Ta’ang National Liberation Army (TNLA) wurde auf breiter Front verurteilt, nachdem sie, als erstes Mitglied der Brotherhood Alliance, Min Aung Hlaing offiziell zu seiner “Präsidentschaft” gratuliert hatte.

In einer Erklärung der TNLA und ihres politischen Flügels, der Palaung State Liberation Front (PSLF), wurde die Bildung einer „Zivilregierung“ mit dem Putschisten als Staatsoberhaupt begrüßt.

Min Aung Hlaings neue “Regierung” gilt jedoch weiterhin international als Paria, wobei die mit der Junta verbündeten Länder China und Russland zu den wenigen gehören, die seine “Präsidentschaft” anerkennen. Im Inland haben auch die United Wa State Army und die Myanmar National Democratic Alliance Army das neue Regime akzeptiert. Dieser Kurswechsel erfolgte nach monatelangem intensivem Druck seitens Chinas, das die im Shan-Staat ansässigen ethnischen bewaffneten Gruppen entlang der Grenze dazu zwang, Waffenstillstände mit dem Militär zu unterzeichnen.

Die PSLF-TNLA unterzeichnete im vergangenen Oktober ihren eigenen Waffenstillstand mit der Junta, nachdem Peking die Versorgung ihres Gebiets mit Treibstoff, Lebensmitteln und Internet blockiert und Friedensgespräche vermittelt hatte. Am Mittwoch bekräftigte die Gruppe ihr Bekenntnis zum Waffenstillstand und versprach, mit dem neuen Regime in einen Dialog zu treten, um politische Fragen zu lösen. Eine chinesische Übersetzung der Erklärung der PSLF-TNLA verbreitete sich rasch in den sozialen Medien und löste Vorwürfe aus, die ethnische bewaffnete Gruppe habe die Frühlingsrevolution verraten und ihre politische Integrität aufgegeben.

Ein erfahrener Analyst stellte fest, dass die TNLA nach einer Reihe militärischer Rückschläge und dem Scheitern, Widerstandsbündnisse aufrechtzuerhalten, zunehmend isoliert sei. Der Druck Pekings auf die TNLA löste heftige Reaktionen im Internet aus, wobei myanmarische Internetnutzer im In- und Ausland Beijing dafür verurteilten, sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen und das Regime zu unterstützen. (The Irrawaddy)


Während ein Großteil des Landes das Neujahrsfest Thingyan feierte, sahen sich die Bewohner im südlichen Teil der Gemeinde Yinmarbin einer brutalen Militäroffensive ausgesetzt.

Lokalen Berichten zufolge führte eine aus schätzungsweise 500 Soldaten bestehende Kolonne der Junta vom 12. bis 16. April eine Reihe von Razzien und Brandanschlägen durch, wodurch mindestens ein Dorf vollständig zerstört wurde und etwa 10.000 Menschen zur Flucht gezwungen wurden.

Das Dorf Lae Ngout, eine Gemeinde mit etwa 200 Häusern, war das Hauptziel des ersten Angriffs. Zeugen berichteten, dass die Streitkräfte das Dorf vom 12. bis zum 14. April drei Tage lang in Brand setzten. Die Zerstörung war so schwerwiegend, dass zurückkehrende Bewohner das Gebiet als „verbrannte Ödnis“ beschrieben. Dies ist bereits das fünfte Mal, dass Lae Ngout Ziel eines Brandanschlags wurde, doch berichten die Bewohner, dass dieser jüngste Vorfall das Dorf fast vollständig ausgelöscht habe. (Mizzima)


Der Kampf um Sittwe, die Hauptstadt des Bundesstaates Rakhine, entwickelt sich laut einer neuen Analyse der International Crisis Group (ICG) zu einer der strategisch bedeutendsten Fronten im Bürgerkrieg, wobei der Ausgang wahrscheinlich die Machtverhältnisse im Westen Myanmars neu gestalten wird.

In einem interaktiven Bericht mit dem Titel „The Fight for Sittwe“ erklärte die ICG, die Arakan Army (AA) habe den Druck auf die Stadt verstärkt, nachdem sie in den letzten zwei Jahren den größten Teil des Bundesstaates Rakhine eingenommen habe.

Damit sei Sittwe zu einer der letzten großen Hochburgen der Junta in der Region geworden. Dem Bericht zufolge hat die AA in den letzten Monaten ihre Angriffe auf die Außenbezirke der Stadt verstärkt, während die Truppen der Junta ihre Stellungen in der Stadt stark befestigt haben und entschlossen scheinen, den Fall von Sittwe zu verhindern.

Sittwe kommt eine überragende strategische Bedeutung zu. Die Stadt ist die Verwaltungshauptstadt des Bundesstaates Rakhine, beherbergt Hauptquartiere und Marineeinrichtungen der Junta und liegt in der Nähe des Endpunkts der von China (im Rahmen der Seidenstrasseninitiative – Anm. d. Red.) dringend benötigten Öl- und Gaspipelines, die den Golf von Bengalen mit der Provinz Yunnan verbinden. Der Verlust der Stadt würde einen der schwerwiegendsten territorialen Rückschläge für die Junta seit dem Putsch von 2021 bedeuten und ihre Präsenz in den ethnischen Grenzgebieten weiter schwächen. In der Analyse der ICG wird darauf hingewiesen, dass die Kämpfe in einer Region stattfinden, die bereits durch jahrelange Konflikte, Vertreibungen und Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen gezeichnet ist. Für die Junta würde die Beibehaltung von Sittwe einen symbolischen und operativen Stützpunkt im Rakhine-Staat sichern. Für die AA würde die Eroberung der Stadt die Vorherrschaft der Gruppe in diesem Staat festigen und ihre Position bei einer künftigen politischen Einigung stärken. (Mizzima)


Am 13. April, dem Vorabend des Thingyan-Wasserfestes, führte das Militär mehrere Luftangriffe und Drohnenangriffe im Stadtteil Ma Shi Ka Htaung der Gemeinde Hpakant im Bundesstaat Kachin durch.

Lokale Quellen und Mitglieder der Kachin Independence Army berichteten, dass zwei Kampfflugzeuge gegen 13:00 Uhr fünf Bomben in der Nähe des Sutaunggon-Berges abwarfen, worauf zwei Stunden später ein weiterer Drohnenangriff folgte. Die meisten Bewohner des Stadtteils Ma Shi Ka Htaung waren bereits evakuiert worden, und es wurden keine Opfer gemeldet.

Laut einer Quelle aus dem Widerstand wurden außerdem etwa 100 Soldaten von einer Junta-Basis in Hpakant in den Stadtteil Ma Shi Ka Htaung entsandt. Am Abend des 12. April brachen in der Nähe des Sutaunggon-Berges im Bezirk Ma Shi Ka Htaung Kämpfe aus, in deren Verlauf die KIA Berichten zufolge Drohnenangriffe durchgeführt haben soll. Die Junta hatte zuvor am 11. April drei Luftangriffe in der Nähe des Sutaunggon-Berges durchgeführt. (Mizzima)


Militäreinheiten der Junta verübten am 12. April eine Reihe koordinierter Brandanschläge im gesamten nördlichen Teil des Bezirks Myingyan in der Region Mandalay und zerstörten an einem einzigen Tag fünf Dörfer.

Brandanschläge der Streitkräfte des Naypyidaw-Kommandos haben das Dorf Htain Pan verwüstet, sodass von mehr als 500 Häusern nur noch drei stehen, während im Dorf Ywar Thit laut lokalen Quellen von über 400 Häusern nur noch etwa 10 übrig sind.

Das Ausmaß der Schäden in den anderen niedergebrannten Dörfern Kyi Pin Kan, Yong Htoe Swal und Sate Kone ist weiterhin unklar, teilte ein Vertreter des Myingyan Township Public Action Committee (MTPAC) am 13. April mit.

Nach Angaben des MTPAC drangen zwei Militärkolonnen aus Richtung des Dorfes Thit Yon in die Dörfer ein, während eine dritte von Sate Kone aus vorrückte; nachdem sie die Dörfer in Brand gesetzt hatten, zogen sich alle Einheiten in Richtung Thit zurück. (Mizima)


Die Karen National Union (KNU) und verbündete Widerstandskräfte eroberten während der Thingyan-Feierlichkeiten zwei Stützpunkte des Regimes, woraufhin die Junta mit Luftangriffen auf zivile Infrastruktur reagierte.

Am 12. April eroberten Kämpfer der KNU, der People Defense Forces und der All Burma Students’ Democratic Front den Militärstützpunkt Lay Kay im Township Bilin im Mon-Staat. Die strategisch günstig an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Mon und Karen gelegene Basis beherbergte das 2. Leichte Infanteriebataillon des Regimes und diente als Ausgangspunkt für die Gegenoffensive des Regimes gegen die Brigaden 7 und 5 der KNU in Hpa-an und Hpapun.

Die Widerstandsgruppen hatten die Basis seit dem 7. April angegriffen, konnten sie jedoch erst am Sonntagmorgen vollständig unter ihre Kontrolle bringen.

Die KNU teilte mit, dass die Basis 1979 errichtet wurde und Min Aung Hlaing einst dort als Bataillonskommandeur stationiert war. (The Irrawaddy)


Im Jahr 2025 wurden fast 900 Rohingya-Flüchtlinge in der Andamanensee und im Golf von Bengalen als vermisst oder tot gemeldet, womit es das tödlichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen für diese Route war, teilte das Flüchtlingshilfswerk der United ‌Nations (UN) mit.

Mehr als jeder siebte der geschätzten 6.500 Rohingya-Flüchtlinge, die im vergangenen Jahr die Überfahrt über das Meer versucht hatten, wurde als vermisst oder tot gemeldet – die weltweit höchste Sterblichkeitsrate bei der Flucht über das Meer von Flüchtlingen und Migranten, sagte UN-Sprecher Babar Baloch.

Bis zum 13. April dieses Jahres haben sich mehr als 2.800 Rohingya auf diese Fluchtroute begeben, so Baloch. In den letzten Jahren waren mehr als die Hälfte derjenigen, die die Überfahrt versuchten, Frauen und Kinder. Diese Woche teilten die Flüchtlings- und Migrationsorganisationen der UN mit, dass rund 250 Menschen vermisst würden, nachdem ein Boot, das von Teknaf im Süden Bangladeschs ausgelaufen war, in der Andamanensee gekentert sei. (DVB)


Die Inhalte unserer Presserundschau aus myanmarischen Medien werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. GSM übernimmt jedoch keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.


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