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Was für ein Wochenende – wir lassen nicht nach!

Berlin, 10.08.2022

Immer noch unter dem Eindruck der kürzlich durchgeführten Hinrichtungen stehend haben wir, zusammen mit der Myanmar Study Group, an diesem Sonntag  das Kinoevent „Myanmar in Zeiten von Protest, Putsch und Machterhalt – Hintergründe und Handlungsoptionen, 34 Jahre nach der 88er Revolution“ in Berlin ausgerichtet. 

Direkt am nächsten Tag fand außerdem eine Demonstration anlässlich des 88er Jahrestages statt. 

Beide Tage waren ein voller Erfolg und haben gezeigt: Wir lassen nicht nach!

Auch wenn das Militär in Myanmar zu immer brutaleren Methoden greift, verstärkt dies nur unsere Bemühungen die Menschen vor Ort und das demokratische Myanmar weiter zu unterstützen.

Zu Beginn der Veranstaltung am Sonntag  begrüßte die Vereinsvorsitzende Nyein Chan May das Publikum, im Anschluss folgte ein Vortrag von Dr. Andrea Valentin zur aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Myanmar sowie der Solidaritätsbewegung in Europa und dann ein Grußworte der Schriftstellein Dr. Ma Thida, die aktuell im Exil in Deutschland lebt.

Beim ersten Veranstaltungsteil und dem ersten Film “Third Floor on the left”, einem experimentellen Spielfilm des Regisseurs Kaung Sint waren rund 55 Zuschauer im Saal. Im Anschluss an den Film fand eine Q&A Session statt, bei der den Filmemachern Fragen dazu gestellt wurden, welche Konsequenzen der Militärputsch für Filmemacher und Journalisten in Myanmar hat.

In der Mittagspause konnten sich die Zuschauer dann am Infostand über die Aktivitäten des Vereins und anderer zivilgesellschaftlicher Akteure wie der Stiftung Asienhaus und dem Myanmar-Institut informieren und burmesische Spezialitäten probieren.

Der zweite Veranstaltungsteil fand im größeren Kino-Saal 1 vor ca. 90 Zuschauern statt, nach dem Dokumentarfilm “Padauk” und dem Kurzfilm “CDM-Doctors” konnten auch hier Fragen zu den Filmen und dem Engagement für Frieden, Demokratie und Menschenrechte in Myanmar gestellt werden. 

Demo am Montag

Am Montag zogen wir dann mit über 60 Mitstreiter*innen, begleitet von Presse und freundlicher Polizei, vor die Botschaft Myanmars. Dort haben wir lautstark kund getan, dass auch der neue Minister Counsellor der Botschaft in Deutschland nicht willkommen ist.

Über die Demo wurde an verschiedenen Stellen berichtet: