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STATUS UPDATE KW 17

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26. April 2026

Tag 1.911 – über 93.000 Tote (Reuters) und 22.044 Inhaftierte (AAPP)

—

Das “Präsidialamt” und das Büro des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Junta haben am Freitag in 60 Gemeinden den Ausnahmezustand verhängt, strenge Maßnahmen des Kriegsrechts eingeführt und alle zivilen Verwaltungs- und Justizbefugnisse an das Militär übertragen.

Die drakonischen Anordnungen entziehen Millionen von Einwohnern in neun Bundesstaaten und Regionen faktisch ihre grundlegenden Rechtsansprüche und ermächtigen Militärgerichte, Zivilisten zu verurteilen und Strafen bis hin zur Todesstrafe zu verhängen.

Laut einer Erklärung des “Präsidialamtes” wurden die Maßnahmen ergriffen, „um bewaffnete Konflikte zu beenden und die Bemühungen um Frieden, Stabilität und Rechtsstaatlichkeit in der Region voranzutreiben“.

Die Verordnung zum Kriegsrecht ermöglicht die sofortige Einrichtung von Militärgerichten, um eine Vielzahl von Straftaten zu verhandeln, darunter Hochverrat, Aufwiegelung, Terrorismus, Mord, Raub, Korruption und Drogenkriminalität. Die von diesen Militärgerichten verhängten Strafen werden rigoros vollzogen und reichen bis hin zu lebenslanger Haft oder der Todesstrafe. Entscheidend ist, dass von diesen Gerichten verurteilte Angeklagte keine Berufung gegen ihre Urteile einlegen dürfen, wobei in den Anordnungen darauf hingewiesen wird, dass nur „begrenzte Überprüfungs-möglichkeiten“ zur Verfügung stehen.

Das harte Durchgreifen am Freitag wurde durch vier separate Anordnungen formalisiert, was die jüngste Umstrukturierung der Militärführung unterstreicht. (DVB)


Die EU gab bekannt, dass sie ein Programm mit einem Fördervolumen von 15 Millionen Euro aufgelegt hat, um von 2026 bis 2028 schätzungsweise 107.000 Flüchtlinge aus Myanmar zu unterstützen, die in Lagern entlang der thailändisch-myanmarischen Grenze leben.

Die EU-Botschafterin in Thailand, Luisa Ragher, thailändische Behörden sowie UN-Organisationen, darunter das in den USA ansässige International Rescue Committee, nahmen am 20. April an der Veranstaltung in Bangkok teil.

Dieses EU-Flüchtlingshilfeprogramm kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Thailand Maßnahmen vorantreibt, die eine legale Beschäftigung außerhalb der neun Lager ermöglichen. Die Mittel werden schrittweise an humanitäre Partner verteilt, um grundlegende Dienstleistungen, Gesundheitsversorgung und Kinder-schutzprogramme zu unterstützen. Japan sagte im Februar 453 Millionen Yen (ca. 2,42 Millionen Euro) an Gesundheitshilfe für rund 60.000 Flüchtlinge zu, die in drei Lagern in der Provinz Tak leben. (DVB)


Das Militär hat am Samstag die Kontrolle über Falam, die zweitgrößte Stadt im Chin-Staat nach der Hauptstadt Hakha, vom Chin-Widerstand zurückerobert.

Die lokale Nachrichtenagentur Chin World berichtete, dass sowohl Falam als auch der dortige Flughafen Surbung am 25. April von den Juntatruppen zurückerobert wurden. Falam wurde im April 2025 von der Chin Brotherhood eingenommen. Im Oktober 2025 startete das Regime eine Gegenoffensive, um Falam zurückzuerobern.

Einwohner des Chin-Staates berichteten, dass die Soldaten der Junta am 9. November Taingen zurückerobert hätten, ein strategisch wichtiges Dorf, das an der Verbindungsstelle zwischen dem nördlichen und südlichen Chin liegt.

Die Chin National Defence Force, ein Mitglied der Chin Brotherhood, teilte mit, dass die Kämpfe um die Kontrolle über Falam andauern. (DVB)


Einwohner der Gemeinde Monywa in der Region Sagaing teilten mit, dass die Zahl der Todesopfer nach einem Angriff des Regimes mit Gyrokoptern auf das Dorf Kyaukkar auf 17 gestiegen sei.

Ein Einwohner von Monywa berichtete, dass drei Zivilisten sofort getötet wurden und 14 der 20 Verletzten starben, während sie in einem Krankenhaus behandelt wurden. „Das Militär hat wiederholt Paramotoren und Gyrocopter eingesetzt, um friedliche Versammlungen und geschützte zivile Einrichtungen – Schulen, Krankenhäuser, Klöster und Häuser – in den zentralen Tieflandgebieten zu bombardieren“, heißt es in einem Bericht von Fortify Rights vom 26. Januar.

Bei 29 Luftangriffen, die von den Regimekräften landesweit während des Thingyan-Wasserfestes vom 13. bis 16. April durchgeführt wurden, wurden mindestens 14 Menschen getötet und 54 weitere verletzt. Mindestens 29 Zivilisten wurden bei 51 Luft- und Artillerieangriffen des Regimes während des letztjährigen Thingyan getötet, wie aus Daten von DVB hervorgeht. (DVB)


Laut lokalen Quellen führten Truppen der Militärjunta am 22. April Luftangriffe mit Kampfjets und Y-12-Transportflugzeugen durch und warfen zahlreiche Bomben auf Dörfer im Township Kyauktaw im Bundesstaat Rakhine ab.

Die Bombardements richteten sich gegen Gebiete rund um die Dörfer Arkar Taung und Wel Gyi Daung in der Region Pi Chaung. Über die genauen Opferzahlen und Schäden ist derzeit nichts bekannt.

Dies ist bereits das zweite Mal in den letzten Tagen, dass die Junta Kampfjets und Y-12-Transportflugzeuge einsetzte, um Kyauktaw zu bombardieren. Am 19. April berichtete die Arakan Army (AA) zudem, dass Kampf-flugzeuge der Junta mehrere Bombenangriffe auf zivile Gebiete in Kyauktaw, Ponnagyun und Mrauk-U im Bundesstaat Rakhine sowie in Paletwa im Bundesstaat Chin geflogen hätten. Nach Angaben der AA wurden mindestens 13 Zivilisten, darunter buddhistische Mönche, verletzt, nachdem die Junta Wohngebiete, Schulen, Krankenhäuser und sogar Klöster bombardiert hatte. (Mizzima)


Der neue Oberbefehlshaber der Junta, General Ye Win Oo, hat die Region Magwe für seine erste Inspektion vor Ort ausgewählt und damit die strategische Bedeutung des Gebiets als Hochburg des Widerstands an der Grenze zu den Bundesstaaten Rakhine und Chin unterstrichen.

Am Mittwoch traf Ye Win Oo in Magwe mit Offizieren, Soldaten und deren Familien zusammen und forderte sie auf, die administrativen und militärischen Kapazitäten zu stärken und gleichzeitig enge Beziehungen zu den lokalen Gemeinschaften aufzubauen. Das Regime unter der Führung des Putschisten und heutigen “Präsidenten” Min Aung Hlaing bot kürzlich Friedensgespräche mit ethnischen bewaffneten Gruppen an, übt jedoch weiterhin Druck auf die People’s Defense Forces aus, sich zu ergeben.

Analysten sagen, Magwe sei ausgewählt worden, weil in den Regionen Rakhine und Chin entscheidende Schlachten erwartet werden. (The Irrawaddy)


Während einer Sitzung am 20. April sprach Min Aung Hlaing eine formelle Einladung an Mitglieder der People’s Defence Forces aus, bis zum 31. Juli – dem 100. Tag seiner neuen “Regierung” – in den “legalen” Rahmen zurückzukehren.

Er behauptete, dass verschiedene Gruppen und Einzelpersonen innerhalb des Widerstands bereits kapituliert hätten oder derzeit Verhandlungen darüber führten, was ihn dazu veranlasst habe, diesen konkreten Zeitraum für ihre Rückkehr festzulegen, um nationalen Frieden zu erreichen.

Das Treffen, an dem Vizepräsidenten, Unionsminister und regionale Regimechefs teilnahmen, konzentrierte sich auf die Strategie, die Widerstandsbewegungen zu zerschlagen, indem sie während dieser Übergangsphase zur Kapitulation ermutigt werden. Dieser jüngste Aufruf zur “legalen” Rückkehr oppositioneller Kräfte folgt auf seinen Übergang in eine zivile “Präsidentschaftsrolle” und unterstreicht die Absicht seiner “quasi-staatlichen Regierung”, die Kontrolle unter der neu gebildeten Verwaltung zu konsolidieren. (Mizzima)


Einwohner des Bezirks Kutkai im Norden des Shan-Staates berichteten, dass die Myanmar National Democratic Alliance Army (MNDAA) in mehr als einem Dutzend Dörfern die Beschilderung in der Ta’ang-Sprache durch chinesische Schriftzeichen ersetzt hat.

Dies schürt Befürchtungen vor einer kulturellen Auslöschung, während die chinesischsprachige bewaffnete Gruppe ihre Kontrolle über wichtige Grenzhandelsrouten ausbaut.

Anwohner berichteten, dass MNDAA-Truppen die Dorfschilder in Ta’ang-Sprache übermalt – dabei auch die Ta’ang-Flaggenlogos entfernten – und die Dorfnamen auf Chinesisch und Myanmarisch neu geschrieben hätten.

Anfang April luden MNDAA-Beamte Älteste aus mehr als 17 mehrheitlich von Ta’ang bewohnten Dörfern vor und verboten ihnen, die Ta’ang-Nationalflagge zu zeigen oder Ta’ang-Schilder zu verwenden. (The Irrawaddy)


Myanmars Putschführer Min Aung Hlaing erwäge „gute Maßnahmen“ für die inhaftierte Politikerin Aung San Suu Kyi, teilte Thailands Außenminister nach einem Treffen mit dem „Präsidenten” mit.

Der thailändische Außenminister Sihasak Phuangketkeow traf sich mit Min Aung Hlaing und war damit der erste hochrangige Gesandte eines Mitgliedstaates der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN), der Min Aung Hlaing besuchte, seit dieser seinen eigenen Aufstieg zum „Präsidenten” inszeniert hatte.

„Viele ASEAN-Länder sind besorgt um Aung San Suu Kyi und ihr Wohlergehen, und er sagte, sie erwägten positive Maßnahmen“, erklärte Sihasak.

Min Aung Hlaing hat jedoch keine weiteren Details genannt. Die Äußerungen des Regimeführers folgten auf den Start einer Online-Kampagne namens „Proof of Life“, die Beweise dafür fordert, dass die Inhaftierte am Leben und bei guter Gesundheit sei, sowie auf erneute diplomatische Forderungen nach ihrer Freilassung. (The Irrawaddy)


Am 27. April 2026 sollen die Aktionäre der Advanced Connection Corporation Public Company Limited über eine Privatplatzierung abstimmen, durch die Unternehmen mit Verbindungen zum sanktionierten myanmarischen Waffenhändler Kyaw Min Oo zum größten Einzelaktionär werden würden. Dies teilte die Nichtregierungs-organisation „Justice for Myanmar“ in einer Pressemitteilung vom 24. April mitteilte.

Justice for Myanmar berichtet, dass Kyaw Min Oo über sein Sky-Aviator-Unternehmensnetzwerk, zu dem Firmen in Myanmar, Singapur und Thailand gehören, ein wichtiger Vermittler für die Flotte russischer Flugzeuge der myanmarischen Luftwaffe ist.

Die Junta setzt russische Flugzeuge für ihre eskalierende Kampagne wahlloser Luftangriffe gegen Zivilisten ein, die Begehung völkerstrafrechtlich relevanter Straftaten gleichkommen. Über das „Sky Aviator“-Netzwerk unterstützen und begünstigen Kyaw Min Oo und seine Komplizen die Verbrechen der Junta. (Mizzima)


Die Inhalte unserer Presserundschau aus myanmarischen Medien werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. GSM übernimmt jedoch keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.


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