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STATUS UPDATE KW 09

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1. March 2026

Tag 1.855 – über 89.200 Tote (ACLED) und 22.819 Inhaftierte (AAPP)

—

Insgesamt 17 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, wurden bei Luftangriffen der myanmarischen Luftwaffe am Dienstag im Dorf Yoengu im Township Ponnagyun im Bundesstaat Arakan getötet, weitere 14 wurden verletzt.

Dies teilte die Arakan Army mit. Ponnagyun, 33 km nordöstlich der Hauptstadt des Bundesstaates Arakan, Sittwe, gelegen, wurde am 2. März 2024 von der AA eingenommen. Ein Einwohner von Ponnagyun sagte gegenüber DVB, dass die Zahl der getöteten Zivilisten noch steigen könnte, da sich einige der Verletzten in kritischem Zustand im Krankenhaus befänden. (DVB)


Unter Berufung auf öffentlich zugängliche Quellen und unabhängige Beobachtungsgruppen erklärte das Menschenrechtsgremium der Vereinten Nationen, dass 2025 das tödlichste Jahr für Kinder in Myanmar seit dem Putsch 2021 gewesen sei.

Es berichtete von über 3.220 zivilen Todesopfern, darunter 294 Kinder und 800 Frauen, die durch das Regime getötet wurden. Unterdessen verzeichnete die Assistance Association for Political Prisoners (AAPP), dass bis zum 26. Februar insgesamt 7.840 Menschen – darunter 1.016 Kinder und 2.089 Frauen – seit 2021 vom Regime getötet wurden.

Das Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) teilte mit, die AAPP habe im Jahr 2025 insgesamt 1.514 zivile Todesfälle verifizieren können, darunter 287 Kinder und 508 Frauen.

Demnach seien Luftangriffe des Regimes die Hauptursache für zivile Opfer gewesen. Die Zahl der im Jahr 2025 getöteten Kinder habe die Gesamtzahl der zwischen 2021 und 2024 getöteten Kinder übertroffen, erklärte das Menschenrechtsgremium.

Der tödlichste Vorfall für Kinder ereignete sich demnach am 12. Mai 2025, als ein Militärkampfflugzeug während der Unterrichtszeit Bomben auf eine von der National Unity Government betriebene Oberschule im Dorf O Htein Twin im Township Depayin in der Region Sagaing abwarf – obwohl es am Boden keine Gefechte gab. Bei dem Luftangriff wurden 22 Schulkinder und zwei Lehrerinnen getötet, Dutzende weitere verletzt.

Das OHCHR erklärte, Angriffe durch Kampfjets und der Einsatz von hochexplosiver Munition seien für einige der schwersten Vorfälle des Jahres 2025 verantwortlich gewesen. (The Irrawaddy)


Neun Zivilisten, darunter zwei Kinder, wurden am Montag bei einem Paramotor-Angriff auf das Dorf Shwekyaungkan im Township Myinmu in der Region Sagaing getötet, fünf weitere verletzt.

Der Angriff wurde vom Hauptquartier des Regional Military Command des Regimes in der Regional-hauptstadt Monywa aus durchgeführt.

„Das Militär hat wiederholt Paramotoren und Tragschrauber eingesetzt, um friedliche Versammlungen und geschützte zivile Einrichtungen – Schulen, Krankenhäuser, Klöster und Wohnhäuser – in den zentralen Tieflandregionen Myanmars zu bombardieren“, heißt es in einem Bericht von Fortify Rights.

Bewohner des Township Homalin in der Region Sagaing berichteten, dass bei einem Tragschrauberangriff ausgehend vom Luftwaffenstützpunkt Homalin am 21. Februar mindestens sieben Zivilisten im Dorf Paenwegone getötet und eine unbekannte Zahl weiterer Personen verletzt wurden. Seit dem 28. März wurden in der Region Sagaing bei 536 Luftangriffen mindestens 549 Menschen getötet. (DVB)


Interethnische Spannungen zwischen der Myanmar National Democratic Alliance Army (MNDAA) und der Ta’ang National Liberation Army (TNLA) haben den Handel in Kutkai seit fast zwei Wochen lahmgelegt und zu einem Anstieg der Kosten für Grundbedarfsartikel geführt.

Laut lokalen Berichten hat eine von MNDAA-Kräften durchgesetzte Blockade am Stadtrand den Einlass von Reis, Heizöl und Kohle seit dem 13. Februar eingeschränkt. Auch die Einfuhr von Treibstoff und Kohle aus Namtu und Lashio wird ebenfalls am Zugang zu Kutkai blockiert. Obwohl das Handelsverbot der MNDAA bisher noch nicht zu einem Mangel an Waren in der Stadt geführt hat, beginnen die Preise zu steigen.

Der Streit zwischen den beiden ehemaligen Verbündeten eskalierte Berichten zufolge, nachdem TNLA-Truppen innerhalb der Stadt von der MNDAA installierte CCTV-Sicherheitskameras entfernt hatten. Die Situation verschärfte sich weiter am 20. Februar, als MNDAA-Personal das Dorf Ngawtngar betrat, um den Rückzug der TNLA zu verlangen. (Mizzima)


Die Spannungen im Township Thayet Chaung im Distrikt Dawei in der Region Taninthayi haben einen kritischen Höhepunkt erreicht, da tägliche Luftangriffe und Artilleriebeschuss vom Meer die Bewohner von fast 20 Dörfern zwingen zu fliehen.

Die Eskalation, die Anfang Februar 2026 begann, folgt auf eine koordinierte Offensive der Widerstandskräfte gegen Militärsoldaten.

Als Reaktion darauf hat die Junta tägliche Luftangriffe durchgeführt und ein Kriegsschiff vor der Küste des Dorfes Kanathiri stationiert, um Stellungen im Landesinneren zu beschießen. „Die Lage in dieser Woche war unerbittlich: Fast jeden Tag werden Bomben abgeworfen, manchmal ein, zwei oder drei auf einmal. Die revolutionären Kräfte kämpfen ununterbrochen. Es gibt Verluste auf beiden Seiten, während die Zivilbevölkerung die Hauptlast der Gewalt trägt und Häuser bei den anhaltenden Angriffen beschädigt werden“, sagte eine militärische Quelle. (Mizzima)


Ein Rücktrittsschreiben, das angeblich von Kyi Pyar, der Ständigen Sekretärin im Büro des Premierministers (PMO) der National Unity Government (NUG), unterzeichnet wurde, wurde am Sonntag in den sozialen Medien verbreitet, nachdem es Berichten zufolge am 21. Februar eingereicht worden war.

Darin heißt es, Kyi Pyar trete aus „gesundheitlichen Gründen“ zurück, nachdem die NUG sie am 18. Februar von den Vorwürfen der Korruption und Veruntreuung „freigesprochen“ habe. Auf einer NUG-Pressekonferenz am 21. Februar wurde bekannt gegeben, dass Kyi Pyars Ehemann Nyi Nyi Min wegen „Nepotismus“ als Schatzmeister aus dem PMO entlassen wurde. Die NUG sprach ihm zudem eine „strenge Verwarnung“ wegen „sexueller Belästigung“ am Arbeitsplatz aus. Kyi Pyar bezeichnete sämtliche gegen sie und Nyi Nyi Min von zwölf ehemaligen PMO-Mitarbeitern erhobenen Vorwürfe als „falsch“. Die NUG hatte das Ehepaar am 24. November vorübergehend von seinen Aufgaben suspendiert und eine Untersuchung eingeleitet. (DVB)


Die philippinische Außenministerin Ma. Theresa Lazaro teilte mit, dass die Association of Southeast Asian Nation (ASEAN) erwägt eine Überprüfung ihres „Five-Point Consensus“ für Myanmar sowie die Schaffung einer langfristigen Position eines Sondergesandten, um das derzeitige System zu ersetzen, bei dem der rotierende ASEAN-Vorsitz jedes Jahr einen anderen Gesandten ernennt.

In einem kürzlichen Interview mit dem thailändischen PBS-Programm „Tanloke“ erklärte Lazaro, dass der Five-Point Consensus zwar weiterhin das „grundlegende Dokument“ des Bündnisses im Umgang mit Myanmar bleibe, mehrere Mitgliedstaaten jedoch während des ASEAN-Außenministertreffens in Cebu die Idee einer Neuausrichtung ins Spiel gebracht hätten.

Bei dem Treffen wurde auch die Möglichkeit erörtert, eine langfristige Sondergesandten-Position zu schaffen, um Kontinuität im Engagement der ASEAN in Myanmar zu gewährleisten. Hochrangige Beamte wurden beauftragt, den Vorschlag weiter zu prüfen. (DVB)


Die Spring Revolution Database (SRD) hat eine dringende öffentliche Sicherheitswarnung herausgegeben und berichtet, dass die Junta ein ausgeklügeltes „Person Scrutinization and Monitoring System“ (PSMS) einsetzt, um Aktivisten, Teilnehmer der Civil Disobedience Movement (CDM) und Mitglieder der Widerstands-bewegung zu verfolgen und festzunehmen.

Laut dem Jubiläumsbericht der SRD mit dem Titel „Records of War Crimes Committed by the Military Commission“ integriert das System Gesichtserkennung und biometrische Daten, die vom chinesischen Technologieriesen Huawei bereitgestellt werden, mit einer von Russland entwickelten Softwareanwendung.

Das PSMS arbeitet derzeit mit Version 1.2 und enthält Berichten zufolge private persönliche Daten von rund 50.000 Zielpersonen. Sicherheitskräfte können damit an Kontrollpunkten, Flughäfen und Stadttoren Reisende in Echtzeit identifizieren und festnehmen. (1/2)


Die SRD berichtete, dass eine Familie, die an der CDM beteiligt war, am 23. Juni am Kontrollpunkt Kywe Tat Sone im Township Tharsi in der Region Mandalay offenbar durch dasselbe System festgenommen wurde. Ähnlich wurde in Shan State eine 29-jährige Frau am 20. Dezember am Kontrollpunkt Nant Pan Tak in Kalaw unter Anwendung des PSMS-Systems verhaftet. In einem weiteren Fall wurde ein junger Mann auf der Fahrt von Yangon nach Tachilek offenbar unterwegs basierend auf PSMS festgenommen.

Laut dem SRD-Bericht bereitet die Junta eine neue Welle von Festnahmen vor, die sich gegen CDM-Teilnehmer und Aktivisten richtet und auf diese Technologie zurückgreift.

Die Spring Revolution Database, gegründet 2024, hat das Ziel, Aufzeichnungen, Fotos und Videobeweise von Kriegsverbrechen der Militärjunta zu sammeln und zu bewahren, um rechtliche Schritte sowohl vor nationalen als auch internationalen Gerichten zu unterstützen. (Mizzima)


Die in London ansässige Organisation Burma Campaign UK veröffentlichte am Mittwoch eine Erklärung, in der sie die britische Regierung aufforderte, Sanktionen gegen die Arakan Army (AA) zu verhängen.

Der Gruppe wird vorgeworfen, seit dem Militärputsch von 2021 internationale Menschenrechts-verletzungen gegen die Bevölkerung von Myanmar begangen zu haben. Die AA soll sowohl Soldaten des Regimes als auch Zivilisten, darunter die Rohingya, durch außergerichtliche Hinrichtungen, Enthauptungen, Folter und sexuelle Gewalt ins Visier genommen haben.

Auch andere Organisationen wie Human Rights Watch, Amnesty International und Fortify Rights haben nach eigenen Angaben seit dem Putsch 2021 ein Muster von Misshandlungen durch die AA dokumentiert. Die AA hat 14 von 17 Bezirken im Bundesstaat Arakan sowie den Bezirk Paletwa im südlichen Chin-Staat unter ihre Kontrolle gebracht. Zuvor hatte sie sämtliche gegen sie erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Burma Campaign UK forderte, internationale Justiz- und Rechenschafts-mechanismen gegen die AA einzusetzen. (DVB)


Der Vertreter des National Unity Government in Japan erklärte, er sei „zutiefst besorgt“ über einen am 23. Februar in der japanischsprachigen Zeitung Nikkei veröffentlichten Bericht. Darin wurde ein Drohnenangriff auf ein Flugzeug vom Typ ATR 72-600 der Myanmar National Airlines am Flughafen Myitkyina im Bundesstaat Kachin am 20. Februar fälschlicherweise als ein von Widerstandskräften verübter Angriff auf ein ziviles Verkehrsflugzeug dargestellt.

Das Regime in Naypyidaw beschuldigte die Kachin Independence Army (KIA) sowie die mit ihr verbündeten People’s Defence Force, den Angriff ausgeführt zu haben. Die KIA wies die Verantwortung zurück. In Japan lebende Staatsangehörige Myanmars erklärten, sie wollten Nikkei auffordern, ihre Berichterstattung über den Konflikt zu überprüfen und eine Klarstellung zu veröffentlichen, um zu verhindern, dass „Fehlinformationen“ politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit in Japan erreichen. Nikkei hat bislang nicht auf die Kritik reagiert. (DVB)


Russland hat zugestimmt, den nach eigenen Angaben ersten Kosmonauten Myanmars auszubilden, und vertieft damit die Partnerschaft zwischen Moskau und Naypyitaw.

Dies gab die staatliche russische Raumfahrtbehörde Roscosmos am Donnerstag bekannt, als ihr Leiter Dmitry Bakanov in Naypyitaw mit dem Junta-Chef Min Aung Hlaing zusammentraf und ein Abkommen über die Zusammenarbeit in der bemannten Raumfahrt mit dem Generaldirektor der Myanmar Space Agency, Dr. Soe Myint Maung, unterzeichnete.

Bakanovs Reise erfolgt zu einem Zeitpunkt, da die Junta die Bildung eines neuen Kabinetts vorbereitet und sich weiterhin stark auf Moskau stützt – sowohl hinsichtlich politischer Unterstützung als auch militärischer Ausrüstung und technischer Hilfe. Der Kreml gab am 20. Februar bekannt, dass Putin das Investitionsförderungs- und -schutzabkommen zwischen Russland und Myanmar gebilligt habe, wodurch russische Investitionen in den Energiesektor Myanmars erleichtert werden. Zudem ist Russland mit dem Bau eines kleinen Kernkraftwerks in dem Land beauftragt. (The Irrawaddy)


Die Inhalte unserer Presserundschau aus myanmarischen Medien werden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. GSM übernimmt jedoch keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.


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