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STATUS UPDATE KW 05

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1. February 2026

Tag 1.827 – über 50.000 Tote (ACLED) und 22.767 Inhaftierte (AAPP)

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Heute jährt sich zum fünften Mal der Militärputsch in Myanmar, der das Land ins Chaos stürzte. Während General Min Aung Hlaing nach der dreiphasigen Scheinwahl versucht, die Militärherrschaft mit zivilem Deckmantel zu verschleiern, steht das Land am Scheideweg.

Vor fünf Jahren, am heutigen Tag, verhaftete das Militär Myanmars die beiden höchsten gewählten Repräsentanten des Landes, Staatsrätin Aung San Suu Kyi und Präsident Win Myint, und verschleppte sie in Gefangenschaft. Schließlich wurden ihnen fingierte Anschuldigungen angehängt, die ihnen wahrscheinlich den Tod im Gefängnis einbringen werden.

Myanmar hatte seit 2010 einen Vorgeschmack auf demokratische Freiheiten erhalten, und nach dem Putsch besteht – insbesondere bei der Generation Z – keine Bereitschaft, die Militärherrschaft zu akzeptieren. Nach über sechs Jahrzehnten der Herrschaft der Generäle hat die Mehrheit der Bevölkerung genug.

Dieser Kampf um die Seele Myanmars ist kein Kampf um einen Regimewechsel – es ist ein Kampf um einen Systemwechsel, dessen Ziel es ist, ein reformiertes Militär fest unter zivile Kontrolle zu bringen – und nicht den „Scheinwahl“- und ”Regierungseinsetzungs-prozess”, der im letzten Monat stattgefunden hat. (Mizzima)


Die Union Election Commission (UEC) der Junta veröffentlichte am Mittwoch die endgültigen “Wahlergebnisse”. Demnach gewann die Union Solidarity and Development Party (USDP) 231 der 263 Sitze im Pyithu Hluttaw, dem Unterhaus des Parlaments. Die endgültigen Ergebnisse des Amyotha Hluttaw, des Oberhauses, stehen noch aus. Laut UEC errang die USDP nach den ersten beiden Wahlgängen jedoch 52 von 78 Sitzen.

Der Special Advisory Council for Myanmar, ein Gremium internationaler Menschenrechtsexperten, erklärte, dass sich jedes Land, jede UN-Organisation oder jedes Unternehmen, das das Militär legitimiert, „an dessen Verbrechen mitschuldig macht“. (DVB)


Guo Jiakun, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, gratulierte Myanmar am Montag auf einer Pressekonferenz in Beijing zu den „ruhigen und geordneten Parlamentswahlen mit hoher Wahlbeteiligung“.

„China ist bereit, die umfassende strategische Zusammenarbeit mit Myanmar weiter zu vertiefen“, sagte Guo Jiakun. Er fügte hinzu, Beijing verfolge weiterhin seine Politik der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten Myanmars. Chinas Sondergesandter Deng Xijun erklärte am 29. Dezember auf einer Pressekonferenz in Naypyidaw, die ”Wahlen” seien eine Vereinbarung zwischen dem Machthaber des Regimes, General Min Aung Hlaing, und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping gewesen.

In Südkorea, Japan und Australien lebende myanmarische Staatsangehörige teilten DVB mit, dass sie am 27. Januar eine gemeinsame Erklärung veröffentlichten, in der sie die vom Militär inszenierten Scheinwahlen verurteilten und die internationale Gemeinschaft aufforderten, mit dem National Unity Government in Dialog zu treten. (DVB)


Die Medien des Regimes berichteten am 21. Januar, dass landesweit 404 Personen – 324 Männer und 80 Frauen – seit Inkrafttreten des “Wahlschutzgesetzes” am 29. Juli strafrechtlich verfolgt wurden.

Ein Familienmitglied einer der in der Region Ayeyarwady aufgrund des Gesetzes Festgenommenen berichtete DVB, dass eine Frau namens Mya Thida aus dem Township Hinthada festgenommen wurde, weil sie angeblich einen Beitrag in den sozialen Medien geteilt hatte, der die Militärwahlen, die am 25. Januar endeten, kritisierte.

Laut DVB-Daten wurden seit Juli 84 Personen formell festgenommen, 269 angeklagt und neun aufgrund des Wahlschutzgesetzes verurteilt. In der Region Yangon wurden 45 Personen festgenommen und gegen 18 weitere Anklage erhoben. Das Gesetz sieht eine Mindeststrafe von drei Jahren Gefängnis bis hin zur Todesstrafe vor. (DVB)


Ein nächtlicher Luftangriff des Militärs von Myanmar hat in der Gemeinde Indaw in der Region Sagaing eine ganze Familie ausgelöscht und acht Einwohnern, darunter ein einmonatiges Baby, das Leben gekostet.

Gegen 21:00 Uhr am 29. Januar 2026 warf ein Kampfjet der Junta zwei 500-Pfund-Bomben auf das Dorf Leybo ab, das in der Nähe der von der Opposition kontrollierten Stadt Mawlu liegt.

Laut der Gruppe „Indaw Revolution“ stammten sieben der acht Opfer aus demselben Haushalt. Die Bewohner von Leybo und der benachbarten, von dem Luftangriff betroffenen Gemeinden befürchten weitere Angriffe. Einige Einwohner sollen das Gebiet verlassen haben, wie lokale Quellen berichten.

Die Gruppe „Voice of Mawlu“ erklärte, die Militärkommission führe in Mawlu Luftangriffe, Aufstachelung und Propaganda durch, um die Region zu destabilisieren und das Vertrauen in die Verwaltungs-behörden des National Unity Government zu untergraben. (Mizzima)


Bei Luft- und Drohnenangriffen des Regimes im Township Kyaukphyu des Rakhine-Staates wurden letzte Woche mindestens vier Zivilisten getötet und mehr als ein Dutzend verletzt.

Laut der Arakan Army bombardierten Drohnen am vergangenen Samstag eine Schule im Dorf Murwin, in der Binnenvertriebene Zuflucht gefunden hatten. Dabei wurden zwei Zivilisten getötet und fünf weitere, darunter ein Kind, verletzt. Das Medium “Narinjara” berichtete, dass am 18. und 19. Januar bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss von Marineschiffen der Junta zwei Zivilisten im Dorf Kyauk Kale getötet wurden.

Unterdessen berichtete Narinjara, dass Drohnenangriffe auf das Dorf Kwantaung im Township Ponnagyun des Rakhine-Staates mehrere Häuser in Brand setzten. Ob es Opfer gab, ist unklar. Flugzeuge der Junta bombadierten Gebiete nahe des Dorfes Phetkhwetseik, woraufhin viele Bewohner flohen. Im Township Pauktaw in Rakhine bombardierten Kampfflugzeuge gestern das Dorf Thekhon und die umliegenden Hügel. Das Ausmaß der Schäden und der Opferzahlen ist noch unbekannt. (Frontier Myanmar)


Das Karen Information Center (KIC) berichtet, dass die Junta seit Mittwoch Verstärkung in die Gemeinde Myawaddy im Kayin-Staat entsendet.

Unter Berufung auf eine Quelle der Karen National Union (KNU) gab das KIC an, dass am Mittwoch mindestens 50 Fahrzeuge mit Juntatruppen über die Autobahn Yangon-Mawlamyine nach Kayin unterwegs waren. 20 dieser Fahrzeuge fuhren in ein von der KNU kontrolliertes Gebiet, die übrigen in die Stadt Myawaddy.

Laut KIC wurden durch die Kämpfe mehr als 5.000 Menschen in Minletpan und umliegenden Dörfern vertrieben. Anwohner äußerten gegenüber dem KIC die Befürchtung, die Kämpfe könnten sich auf Myawaddy ausweiten. Auch in Myawaddy haben sich die Spannungen zwischen dem Militär und der Karen National Army (KNA) verschärft, was die KNA veranlasste, einen Teil ihrer Truppen aus der Stadt abzuziehen. (Frontier Myanmar)


Die Junta hat ihre Luftangriffe auf die Gemeinde Falam intensiviert und am 27. Januar elf Luftangriffe geflogen.

Seit Ende Oktober 2025 rückten zwei Militärkolonnen mit jeweils etwa 500 Soldaten über die Route Kalaymyo–Thaing Ngin–Kalay Wai Bula in Richtung Falam vor. Die Gemeinde Falam steht unter der Kontrolle der Chin-Widerstandskräfte, und die Gefechte mit den gemeinsamen Streitkräften der Chin dauern an. Nach dreimonatigen Kämpfen konnten die Junta-Kolonnen Berichten zufolge nicht über die Dörfer Khuangli und Sumhrang hinaus vorrücken, die mehr als 16 Kilometer von der Stadt entfernt liegen.

Aufgrund schwerer Verluste, Verhaftungen während der Kämpfe und Fällen, in denen Junta-Soldaten die Seiten wechselten und bei den Widerstandskräften der Chin Zuflucht suchten, entsendet die Junta nun zusätzliche Verstärkung. Eine weitere Kolonne von etwa 200 bis 300 Soldaten wird zusammen mit Fahrzeugen eingesetzt, um die Offensive zu verstärken. (Mizzima)


Revolutionäre Kämpfer des Bataillons 6 der People Defense Forces (PDF) des Bezirks Minbu eroberten und zerstörten am 16. Januar 2026 in einer nur 15-minütigen Operation die Polizeistation des Dorfes Mong Taung.

Der Angriff, der ein strategisch wichtiges Verwaltungszentrum im Geburtsbezirk des Junta-Chefs Min Aung Hlaing zum Ziel hatte, zwang Berichten zufolge die gesamte Polizeigarnison zur Flucht, bevor PDF-Kämpfer Waffen und Vorräte beschlagnahmten.

Das Bataillon 6 des Bezirks Minbu erklärte, der Angriff sei eine Reaktion auf wiederholte Übergriffe der Polizei auf die Bewohner in Mong Taung gewesen, darunter Erpressung, willkürliche Verhaftungen und die Zwangsrekrutierung junger Menschen. (Mizzima)


Am Dienstag demonstrierten Hunderte gegen die vor dem International Court of Justice gegen Myanmar erhobene Völkermordanklage. Es handelte sich um einen seltenen öffentlichen Protest, der von jenen Militärbehörden genehmigt wurde, welche die Gräueltaten an der Rohingya-Minderheit vorgeworfen werden.

Myanmar verteidigt sich vor dem International Court of Justice gegen den Vorwurf, dass das Vorgehen gegen die mehrheitlich muslimische Minderheit seit 2017 gegen die Völkermordkonvention der Vereinten Nationen verstößt. Die Menge nationalistischer Aktivisten und in safranfarbene Gewänder gekleideter Mönche tanzte zu Trommelklängen im Zentrum von Yangon, schwenkte kleine Nationalflaggen und trug Transparente, die die in Den Haag erhobenen Vorwürfe der ethnischen Säuberung zurückwiesen.

„Wir versammeln uns heute für die Würde unseres Landes, für die Wahrheit und für Gerechtigkeit für unser Land“, sagte ein ultranationalistische Aktivist. „Myanmar ist ein Land, in dem Nächstenliebe herrscht. Völkermord gibt es hier nicht.“ (The Irrawaddy)


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