22. Mai 2022

STATUS UPDATE KW20

Tag 476 – über 1851 Tote und 13769 Angeklagte/Inhaftierte 🗣️💨📃❗Das Institute for Strategy and Policy (ISP Myanmar) teilte letzte Woche in einem Bericht mit, dass es […]
20. Mai 2022

Offener Brief: Haushaltplanung und humanitäre Hilfen

In einem gemeinsamen offenen Brief fordert GSwMD e.V. mit 9 anderen Organisationen, in der Haushaltplanung des Auswärtigen Amts die humanitäre Lage in Myanmar zu berücksichtigen und für entschiedene Maßnahmen zu priorisieren.
15. Mai 2022

STATUS UPDATE KW19

Tag 469 – über 1835 Tote und 13682 Inhaftiert — Der kambodschanische Premierminister Hun Sen, der derzeit den rotierenden Vorsitz des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) innehat, […]
12. Mai 2022

Together with 637 other organizations, GSwMD e.V. signs open letter to US Government

... calling on the Biden Administration to sanction gas revenues from the Myanmar Oil and Gas Enterprise (MOGE)

#whatishappeninginMyanmar

Am 01.02.2021 hat das Militär in Myanmar geputscht. Es hat das Parlament besetzt und die konstituierende Sitzung der neu gewählten Regierung verhindert. Hochrangige Regierungspolitiker*innen und weitere führende Persönlichkeiten und Aktivist*innen wurden verhaftet und ihre Kommunikation zur Außenwelt abgeschnitten. Die myanmarische Öffentlichkeit reagierte sofort. Mithilfe der sozialen Medien fand sich ein Großteil der Zivilgesellschaft zu Protesten auf den Straßen der Städte ein. Mitarbeiterinnen des Gesundheitsministeriums gründeten derweil die Generalstreik-Bewegung des zivilen Ungehorsams (CDM), die das Land zum Stillstand gebracht hat.

In den Protesten der ersten Wochen nach dem Coup fand sich ein breites Spektrum kreativer, bunter Protestformen zusammen. Doch das Militär eskalierte gezielt und geht äußerst brutal gegen die Demonstrierenden vor.

Am 9.Februar wurde Mya Thwate Thwate Khaing bei Protesten in der Hauptstadt Naypyidaw erschossen und wurde zum ersten Todesopfer des Putsches. Seitdem wenden Militär und Polizei zunehmend Gewalt gegen Protestierende und Bevölkerung an: mit gezielten Kopfschüssen werden wahllos Menschen hingerichtet, Nachts stürmen bewaffnete “Sicherheitskräfte” Wohnungen von Bürger*innen und verbreiten Terror. Tausende wurden festgenommen: während einige unter Hausarrest gestellt sind, ist bei vielen Festgenommenen unklar, wo sie festgehalten werden und ob sie noch am Leben sind. Allein am 27.03., dem offiziellen Feiertag des Militärs, wurden über 100 Menschen grausam und willkürlich ermordet. Auch in den Grenzgebieten eskaliert die Situation zunehmen. Bewaffnete Konflikte mit bewaffneten Gruppen flammen wieder auf. Das Land steht kurz vor einem Bürgerkrieg.


Wir, der Verein “German Solidarity with Myanmar Democracy e. V.”, sind eine Gruppe von Menschen, die überwiegend in Deutschland leben und ein freies, demokratisches und inklusives Myanmar unterstützen.

Wir untersützen die Forderungen der zivilgesellschaftlichen Akteuere für ein freies, demokratisches und selbstbestimmtes Myanmar. Dabei erkennen wir an, dass die innenpolitische Verhältnisse in Myanmar kompplex und vielschichtig sind. Die Zukunft des Landes kann nur von innen heraus nachhaltig gestaltet werden. Unsere Hoffnungen liegen in der Verwirklichung der Menschenrechte hin zu Frieden, Föderalismus und Demokratie.